Stellenausschreibungen
Gegenwärtig sind folgende Positionen am IFM-GEOMAR zu besetzen:
- Doktorandenstelle "TRION" (Bewerbungsende 10.09.2010)
- Wissenschaftliche/r Beschäftigter DFG-Projekt „TRIAS“
- Technische/r Assistent/in "Jeddah Transsect"
- 2 PhD Student Positions "CASE" (Bewerbungsende 10.09.2010)
- 2 Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen im Projekt “SOPATRA" (Bewerbungsende 29.09.2010)
Themen für Diplom- und Masterarbeiten finden Sie hier.
Doktorandenstelle für Geochemie stabiler Isotope - "TRION"
Am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) ist in der Forschungseinheit „ Marine Geosysteme“ die Stelle
einer Doktorandin/eines -Doktoranden
in dem Projekt „TRION", gefördert im Rahmen des Trilateralen Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu besetzen.
In enger Kooperation von palästinensischen, israelischen und deutschen Wissenschaftlern soll die Anwendung traditioneller, radiogener Strontiumisotopenverhältnisse in Hinblick auf die Fraktionierung von stabilen Strontiumisotopen erweitert werden. Erforscht werden soll das Potential von kombinierten radiogenen/stabilen Sr-Isotopenwerten sowohl für die Untersuchung von kontinentalen Verwitterungsprozessen als auch zur Bestimmung temperaturabhängiger Sr Isotopenfraktionierung während der Präzipitation von organischen und anorganischen Karbonaten. Neben den wissenschaftlichen Zielen soll dieses Projekt auch den Verbund und die wissenschaftliche Zusammenarbeit der Partner stärken und somit zu dem Friedensprozess in der Region beitragen.
Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf der Erforschung der Kontrollfaktoren der Isotopen-Fraktionierung von Strontium in biogenen und anorganischen Kalzium-karbonaten und des Kreislaufes innerhalb des Biomineralisationsprozesses. Zum Aufgabengebiet gehört die Erforschung der Effekte von wechselnden Meerwasserbedingungen (insbes. pH-Wert, Temperatur und Salzgehalt) auf die chemische Zusammensetzung der Skelette lebender Korallen. Hierzu werden in Deutschland und Israel Laborexperimente durchgeführt. Da von dem/r Stelleninhaber/in die Ausführung hochpräziser Element- und Isotopenanalysen erwartet wird, ist Erfahrung in analytischen Verfahren von Vorteil aber nicht Bedingung einer erfolgreichen Bewerbung. Der/die Bewerber/in sollte bereit sein, Geländearbeit im Ausland durchzuführen und an internationalen Workshops und Kursen zusammen mit anderen TRION Partnern teilzunehmen.
Die Stelle beginnt am 15. Oktober 2010 mit einer Dauer von 2 Jahren und der Möglichkeit der Verlängerung. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt die Hälfte einer / eines Vollbeschäftigten, eine eventuelle Erweitung auf 75% der Vollbeschäftigten-Arbeitszeit wird derzeit beantragt. Gute Englisch-Kenntnisse werden vorausgesetzt.
Das IFM-GEOMAR ist bestrebt, den Frauenanteil zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Das IFM-GEOMAR setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bitte senden Sie Ihre vollständigen, aussagefähigen Unterlagen mit einem Lebenslauf, Namen und Adressen zweier potentieller Gutachter in schriftlicher Form und auf Englisch bis zum 10.09.2010 an:
Frau Schlüter: Leibniz Institute of Marine Sciences, IFM-GEOMAR, East Shore Campus, Wischhofstr. 1-3, D-24148, Kiel, Germany oder per email an: aschlueter (a) ifm-geomar.de.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Dr. B. Kisakurek (bkisakurek (a) ifm-geomar.de)
Bitte vermerken Sie unbedingt auf dem Umschlag, der Bewerbung und ggf. in der Betreffzeile der email das Stichwort: TRION322B.
Wissenschaftliche/r Beschäftigte/r (Doktorand/in) DFG-Projekt „TRIAS“
Im Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel (IFM-GEOMAR, Forschungsbereich: "Marine Ökologie", Forschungseinheit "Experimentelle Ökologie - Nahrungsnetze", DFG-Projekt So 145/28-1 „TRIAS“) ist frühestens zum 1. Juli 2010 die Stelle einer/eines
Wissenschaftlichen Beschäftigten (Doktorandin/Doktorand)
für die Dauer von zunächst 36 Monaten zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt nach BAT II a/E 13 TV-L; die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit ist die einer/eines Halbtagsbeschäftigten.
Gesucht wird eine/ein Biologin/Biologe mit einem Diplom bzw. Master-Abschluss in biologischer Meereskunde oder einem verwandten Fachgebiet. Die Aufgabe besteht in Analyse des Nahrungsnetzes in Seegras-Gemeinschaften mit Hilfe stabiler Isotope (13C, 14N, 34S). Diese Messungen sollen nach einer Einweisung eigenverantwortlich an einem Massenspektrometer durchgeführt werden (EA-IRMS). Vorkenntnisse bzw. Erfahrungen in der Ökologie und Artenkenntnis des marinen Benthos sowie Erfahrungen in der instrumentellen Analytik sind erforderlich.
Eine Ausbildung als Forschungstaucherin/-taucher ist vorteilhaft.
Das Leibniz Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Das Leibniz Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Publikationsliste, Kopien der Diplom- oder M.Sc.-Urkunden) sowie eine Kurzdarstellung der Diplom- oder Master-Arbeit sind unter dem Stichwort "TRIAS" zu richten an das
Leibniz-Institut für Meereswissenschaften
an der Universität Kiel
Personalbüro
z. H. Frau Moll
Wischhofstraße 1 - 3
24148 Kiel
Nähere Auskünfte erteilt
Herr Prof. Dr. Ulrich Sommer Tel.: +49 (431) 600-4400. E-mail: usommer (a) ifm-geomar.de
Technische/r Assistent/in Projekt „Jeddah Transsect“
Im Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) Forschungsbereich "Marine Ökologie", Forschungseinheit "Experimentelle Ökologie - Nahrungsnetze", Projekt „Jeddah Transsect“ ist vorbehaltlich der endgültigen Mittelbewilligung die Stelle einer/eines
Technischen Assistentin/Technischen Assistenten
für die Dauer von 15 Monaten zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt bis zur E 9 TV-L; die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit ist die einer/eines Vollbeschäftigten.
Gesucht wird eine/ein BTA oder CTA mit Erfahrung in der schiffsgestützten Probenahme von marinem Plankton und der chemischen Aufarbeitung der Proben. Wünschenswert ist Erfahrung in der Analyse stabiler Isotope (13C, 14N, 34S). Die Bereitschaft und Fähigkeit, zeitweilig (ggf. mehrere Monate pro Jahr) in Saudi Arabien zu arbeiten ist erforderlich.
Das IFM-GEOMAR ist bestrebt, den Frauenanteil zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Unser Institut setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Kopien von Zeugnissen) sind unter dem Stichwort "Jeddah-TA" zu richten an das
Leibniz-Institut für Meereswissenschaften
- Personalbüro –
- z. H. Frau Moll -
Wischhofstraße 1 - 3
24148 Kiel
Nähere Auskünfte erteilt
Herr Prof. Dr. Ulrich Sommer
Tel.: +49 (431) 600-4400
E-mail: usommer (a) ifm-geomar.de
2 PhD Student Positions "CASE"
Ausschreibung nur in englisch
2 Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen im Projekt “SOPATRA"
Vorbehaltlich der Projektbewilligung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sind am IFM-GEOMAR in der Forschungseinheit “Paläozeanographie” voraussichtlich zum 1.11.2010 zwei wissenschaftliche Mitarbeiterstellen im Projekt “SOPATRA: Spätquartäre Klimageschichte und Ozeanographie im subantarktischen SE-Pazifik – Paläotemperaturen und –salinitäten in der ozeanischen Deckschicht und Rekonstruktion der Tiefenwasserzirkulation mittels geochemischer Proxydaten” zu besetzen.
Das Ziel des Forschungsprojektes, das im Verbund mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (Bremerhaven) durchgeführt wird, ist es, im SE-Pazifik die Kenntnisse über die pleistozänen und holozänen Wechselwirkungen zwischen Ozean, Atmosphäre und kontinentalen Eismassen, sowie über die Auslöse- und Übertragungsmechanismen von globalen Klimaänderungen zu verbessern. Der IFM-GEOMAR-Beitrag konzentriert sich zum Einen auf die paläozeanographische Rekonstruktion der ozeanischen Deckschicht in Abhängigkeit von Veränderungen der ozeanischen Fronten, wobei die Veränderlichkeit des oberflächennahen Strömungsmusters und der Zwischenwasserbildungsorte von Interesse ist. Zum Anderen sollen Änderungen der Tiefenwasserzirkulation, sowie deren Bildungsgebiete und –phasen identifiziert werden und der zeitlicher Zusammenhang mit paläoklimatischen Veränderungen untersucht werden. Das Projekt konzentriert sich auf Sedimentkerne aus dem Bereich der Subantarktischen Front und der Subtropischen Front des SE-Pazifiks, die während einer kommenden Expedition mit FS SONNE gewonnen werden sollen. Zur Rekonstruktion sowohl der Temperatur- und Salzgehaltsentwicklung, der Thermokline, der Wassermassenstratifizierung, als auch der tiefen Zirkulation werden ausschließlich geochemische Parameter herangezogen.
Für die Projektarbeit werden folgende Doktoranden/innen gesucht:
Aufgaben der/s Doktoranden/in “Ozeanische Deckschicht”
Ein(e) Doktorand(in) soll die räumlichen und zeitlichen Veränderungen der ozeanischen Fronten im SE-Pazifik rekonstruieren (SST, SSS, Produktivität). SST und SSS werden mittels kombinierten Sauerstoffisotopen und Mg/Ca-Verhältnissen an flach- und tiefsiedelnden planktischen Foraminiferen bestimmt. Die zeitlichen und räumlichen Variationen der marinen Produktivität sollen mit einem Multi-Proxy-Ansatz durchgeführt werden.
Aufgaben der/s Doktoranden/in “Tiefenzirkulation”
Mittels der geochemischen Analyse des Gesamtsedimentes soll die Nd- und Pb-Isotopensignatur des Tiefenwassers rekonstruiert werden. Zudem soll an benthischen und planktonischen Foraminiferen die Nd-Isotpensignatur des reinen Karbonats bestimmt werden, was zum Einen einen vertikalen Vergleich der Oberflächen- und Tiefenwassersignaturen erlauben wird. Zum Anderen soll anhand der Isotopensignaturen aus benthischen Foraminiferen die Verlässlichkeit der Laugungsdaten überprüft werden. Mit der Bestimmung der Nd-Isotopie an Wasserproben soll die Kalibration der Paläo-Daten im Untersuchungsgebiet verbessert werden. Eine detailierte und flächendeckende Rekonstruktion der vertikalen und räumlichen Wassermassenstruktur im SE-Pazifik soll erarbeitet werden, die zu einer Rekonstruktion des pleistozänen Zirkulationsgeschehens führen wird. Auf der Basis dieser Daten soll die Rolle des SE-Pazifiks im globalen Klimageschehen und dessen Reaktion auf globale Änderungen erfasst werden. Weiterhin soll die Sedimentumverteilung durch Bodenströmungen mittels der Extraktion des aus der Wassersäule stammenden Anteils des natürlichen radioaktiven Isotops 230Th quantifiziert werden.
Anforderungsprofil:
Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fachgebiet (Marine) Geowissenschaften bzw. verwandten Disziplinen. Weitere Voraussetzungen sind die Bereitschaft zur Teilnahme an einer Schiffsexpedition in den SE-Pazifik von Ende Dezember 2010 bis Mitte März 2011 sowie die Fähigkeit zur Teamarbeit und exzellente Kenntnisse der englischen Sprache.
Die Stellen sind zunächst auf 26 Monate befristet. Die Vergütung erfolgt bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe E13 nach TV-L (75% vorbehaltlich der Bewilligung). Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt 75% eines Vollbeschäftigten. Die Stelle ist nicht teilbar.
Das IFM-GEOMAR ist bestrebt, den Frauenanteil zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt. Das IFM-GEOMAR setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bitte senden Sie Ihre vollständigen, aussagefähigen Unterlagen in schriftlicher Form (Lebenslauf, Zeugnisse, Publikationen, Empfehlungsschreiben) bis zum 29. September 2010 unter dem Stichwort „SOPATRA-Paläozeanographie“ an das:
Leibniz-Institut für Meereswissenschaften
Personalbüro
z. H. Frau Schlüter
Wischhofstraße 1 - 3
24148 Kiel
Bitte vermerken Sie unbedingt das Kennwort auf Umschlag und Anschreiben. Ferner wird darum gebeten, einen adressierten Rückumschlag beizulegen. Weitere Informationen bei PD. Dr. D. Nürnberg, Tel.: 0431 - 600-2313, e-mail: dnuernberg (a) ifm-geomar.de, und Prof. Dr. M. Frank, Tel.: 0431 - 600-2218, e-mail: mfrank (a) ifm-geomar.de,
Das IFM-GEOMAR ist eine gemeinsam von Bund und Ländern geförderte Stiftung des öffentlichen Rechts und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) sowie im Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM). Weitere Informationen sind unter www.ifm-geomar.de verfügbar.

