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Aktuelles von der
Transdrift-XI-Expedition
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Expedition TRANSDRIFT XI vom 25.08. bis 27.09.2005 in die östliche Laptev-See
Am 25. August werden
Wissenschaftler aus Rußland und Deutschland zur 11.
Expedition im Rahmen des BMBF Verbundvorhabens „System
Laptev-See“ aufbrechen.
Ziel der Expedition ist es, Prozessstudien im submarinen Permafrost der
östlichen Laptev-See durchzuführen. Im Mittelpunkt
stehen
dabei Bohrungen in den submarinen Permafrost. Die Studien sollen
einerseits Aufschluss geben über den Aufbau und die Struktur
des
untermeerischen Permafrostes (Stichwort: Freisetzung von Treibhausgasen
in Folge von globalen Klimaveränderungen), und zum anderen
sollen
die Daten am Meeresboden zeigen, inwieweit Umweltveränderungen
(Stichwort: Erwärmung der Arktis) das fragile System von
gefrorenen Meeresbodenablagerungen beeinflussen können. Wissenschaftler des Kieler
Leibniz-Instituts
für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR (Thomas
Müller-Lupp,
Torben Klagge), der Universitäten Bremen (Ralf Junker) und
Moskau
(Ekatharina Taldenkova), der Akademie der Wissenschaften und Literatur
in Mainz (Henning Bauch) sowie des Staatlichen Institutes für
die
Geologie der Weltmeere in St. Petersburg (Pavel Rekant) werden an der
Expedition unter der Leitung von Heidemarie Kassens vom IFM-GEOMAR
teilnehmen. Finanziert wird die Expedition vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung und dem russischen Ministerium
für
Bildung und Forschung. |
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